Maker Education ist ein innovativer Ansatz, der Kreativität, Zusammenarbeit und technologische Fähigkeiten fördert, um ein neues Lernumfeld zu schaffen.
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BildungsTalk 04Wir beschreiten neue Wege, wo Schule als offener Lernraum verstanden wird und wo Neugier, Experimentierfreude und selbstwirksames Lernen zentrale Elemente sind.
Schulisches Making ist ein projekt- und handlungsorientierter Bildungsansatz. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Maker Space eigenverantwortlich an interdisziplinären Projekten und Challenges mit analogen und digitalen Werkzeugen wie 3D-Druckern, Lasercutter, physical Computing (programmieren von z.B. Microcomputern, die mit der realen Welt interagieren, z. B. mit Sensoren, Lichtern oder Motoren), Holz- und Werkstattarbeit und vielem mehr.
Im Zentrum stehen nicht fertige Produkte, sondern Lernprozesse: Ideen entwickeln, planen, ausprobieren, scheitern, weiterdenken, reflektieren. So entstehen nachhaltige Lernerfahrungen und zentrale Zukunftskompetenzen wie Kreativität, Kollaboration, Kommunikation sowie kritisches und problemlösendes Denken.
Ab dem Schuljahr 2026/27 wird schulisches Making als bewilligtes Schulentwicklungsprojekt am Kollegium St. Michael Zug umgesetzt und bewusst in die bestehende Stundentafel integriert. Unser Projekt wird von der PH Thurgau begleitet und extern evaluiert. Ausserdem unterstützt uns die Schule Weinfelden mit ihrer langjährigen Making-Erfahrung.
Schulisches Making ist kein isolierter Ansatz. MakerSpaces sind heute fester Bestandteil vieler weiterführender Schulen, Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen. Auch an der ETH Zürich, an Pädagogischen Hochschulen sowie in innovativen Unternehmen sind solche Lern- und Arbeitsräume nicht mehr wegzudenken.
Mit diesem Schulentwicklungsprojekt verankert sich das Kollegium St. Michael Zug bewusst in einer zeitgemässen Bildungskultur und schafft eine tragfähige Grundlage für anschlussfähiges Lernen über alle Bildungsstufen hinweg..
Der Maker Space ist ein kreativer Lernraum, der Schülerinnen und Schüler dazu einlädt, interdisziplinäre Projekte eigenverantwortlich zu bearbeiten. Ausgestattet mit einer Vielzahl von analogen und digitalen Werkzeugen, wie 3D-Druckern, Lasercuttern, physical Computing (programmieren von z.B. Microcomputern, die mit der realen Welt interagieren, z. B. mit Sensoren, Lichtern oder Motoren), Holz- und Werkstattarbeit und vielem mehr, bietet dieser Raum die idealen Voraussetzungen für innovatives Gestalten.
In diesem dynamischen Umfeld können Lernende ihre Ideen entwickeln, planen und umsetzen. Sie haben die Freiheit, zu experimentieren und zu reflektieren, was zu einem aktiven und spielerischen Lernprozess beiträgt. Der Fokus liegt auf Kreativität, Kollaboration und Kommunikation, wodurch nicht nur technisches Wissen vermittelt wird, sondern auch wichtige zukunftsrelevante Kompetenzen, wie kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten, gefördert werden.
Im Maker Space werden die Jugendlichen ermutigt, über den eigenen Horizont hinauszudenken und neue Lösungsansätze zu erforschen, während sie praktische Erfahrungen sammeln, die sie auf künftige Herausforderungen vorbereiten. Es ist ein Ort der Inspiration, des Lernens und des gemeinsamen Schaffens, wo jeder die Möglichkeit hat, seine kreativen Fähigkeiten zu entfalten.
Wir alle wünschen uns eine Schule, in der Kinder nicht nur reines Wissen erwerben, sondern Kompetenzen entwickeln, die sie ein Leben lang begleiten. Schulisches Making setzt genau hier an.
In Maker-Projekten und Challenges werden Schülerinnen und Schüler selbst aktiv: Sie entwickeln eigene Ideen, planen deren Umsetzung und setzen sie praktisch um. Dabei lernen sie, Herausforderungen anzunehmen, Lösungswege zu finden und aus Fehlern zu lernen. Auf diesem Weg werden sie umsichtig betreut und begleitet. Das Erleben von Selbstwirksamkeit stärkt das Selbstvertrauen und die Selbstständigkeit.
Ein besonderer Mehrwert liegt im sinnhaften, vernetzten Lernen. Fachinhalte aus Mathematik, Naturwissenschaften, Sprache, Gestaltung oder Technik werden nicht isoliert vermittelt, sondern in konkreten Projekten miteinander verbunden. So erkennen die Kinder, wofür sie lernen und können Wissen sinnhaft anwenden sowie ihre Kompetenzen weiterentwickeln.
Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler den kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen und analogen Werkzeugen - von klassischer Werkstattarbeit über Programmierung bis hin zu modernen Fertigungstechnologien. Sie werden von Konsumentinnen und Konsumenten zu Gestalterinnen und Gestaltern.
Schulisches Making bereitet Kinder auf eine sich wandelnde Welt vor. Sie fördert Neugier, Ausdauer und Innovationsfreude und unterstützt die Entwicklung selbstständiger, verantwortungsbewusster Persönlichkeiten. Damit ist schulisches Making ein wertvoller Bestandteil zukunftsorientierter Bildung und ein grosser Gewinn für Ihr Kind.